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Änderungsantrag B1-Ä476-1

Veranstaltung: LDK Sachsen Januar 2014
Ursprungsantrag: Ökonomie, Ökologie und Gerechtigkeit zusammendenken
AntragsstellerInnen: Ulrike Bürgel (KV Dresden), Victor Vincze (KV Dresden)
Status: Eingereicht
Eingereicht: 14.01.2014, 16:39 Uhr

Änderungsantragstext

Im Absatz von Zeile 457 bis 486
Ab ins Grüne! Umweltverträglicher Tourismus in Sachsen
Der sächsische Tourismus hat viel zu bieten. Die Besonderheit von einzigartigen Landschaften, Kulturstädten und industrieller Geschichte locken jedes Jahr mehr Menschen nach Sachsen. Der Tourismus zählt zu den größten Arbeitgebern im Freistaat. Zukunftsfähige Tourismuspolitik verbindet die Bedürfnisse der Gäste und der lokalen Bevölkerung mit denen des Natur- und Umweltschutzes. Nachhaltigkeit im Tourismus ist ein nationaler und internationaler Wettbewerbsvorteil. Wir wollen eine auskömmliche Finanzierung von Pflege und Erhalt der charakteristischen Natur- und Kulturlandschaften in Sachsen. Dafür brauchen wir Verbündete wie die naturnah wirtschaftenden LandwirtInnen, Obst- und WeinbäuerInnen sowie die Nichtregierungsorganisationen, die Natur- und Umweltbildung anbieten. Genauso wichtig ist es, die Lücken im touristischen Wegenetz in Sachsen zu schließen: eine einheitliche Ausschilderung, Wegeführung zu Attraktionen und Versorgungs- und Beherbergungseinrichtungen, Qualitätsservice, Schaffung von barrierefreien Zugängen, Berücksichtigung von Aktivurlaubswünschen und verbesserter, vertakteter öffentlicher Verkehr, sowohl innerhalb der Regionen als auch zu den Regionen hin. BÜNDNIS90/DIEBÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN fördern den Kinder- und Jugendreisesektor und achten auf familienfreundliche und kostengünstige Unterkünfte, damit auch kinderreiche Familien bei uns in Sachsen Urlaub machen können. Hier bietet Sachsen vor allem in den ländlichen Räumen großes Entwicklungspotenzial. Die Zusammenarbeit der öffentlichen und der privaten Hand muss verbessert werden. In der kommenden Legislatur wird Förderung vor allem bei der überbetrieblichen Infrastruktur, der einzelbetrieblichen Risikominderung, bei Qualifizierung, Innovation und Vernetzungsaufgaben benötigt. Nachhaltige Tourismusregionen tragen erheblich zu einer dauerhaften Wertschöpfung und zum Wohlstand der Bevölkerung bei und sind gleichzeitig Impulsgeber für eine zukunftsfeste Regionalentwicklung.

Begründung

Barrierefreiheit im Tourismus ist ein wichtiges Ziel, damit auch behinderte Menschen (und ihre Angehörige) einen genussvollen und erholsamen Urlaub erleben.