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Änderungsantrag B3-Ä608-1

Veranstaltung: LDK Sachsen Januar 2014
Ursprungsantrag: Sachsens Energiewende: 100 Prozent erneuerbar, gerecht und sicher
AntragsstellerIn: LAG Ländliche Räume, Landwirtschaft und Forst
Status: Eingereicht
Eingereicht: 16.01.2014, 18:24 Uhr

Änderungsantragstext

Im Absatz von Zeile 605 bis 617
Biomasse verantwortungsvoll nutzen
Wir wollen die energetische VerwertungDer Anbau von Biomasse auf Kraft-Wärme-Kopplung und auf Reststoffe (also Biomasse, die anderweitig nicht verwertbar ist) ausrichten. BiomasseEnergiepflanzen darf nur durch nachhaltige Anbaumethoden gewonnen werden – großflächige Monokulturen odernicht in Flächenkonkurrenz mit dem Anbau von landwirtschaftlichen Kulturen zur Nahrungsmittelerzeugung stehen. Die weitere Ausdehnung und Intensivierung des Energiepflanzenanbaus sowie den Einsatz gentechnisch veränderter Organismen als Mittel der Biomassegewinnung lehnen wir ab.
Biomassenutzung und Biogaserzeugung im ländlichen Raum müssen in
Die energetische Nutzung von Biomasse soll grundsätzlich auf die landwirtschaftlichen Prozesse eingebunden bleiben. Der AnbauVerwertung von Mais(landwirtschaftlichen) Rest- und Raps darf nicht in Konkurrenz zur Nahrungsmittelerzeugung stehen. Deshalb sind auch Subventionen fürAbfallstoffen sowie aus ökologischer Sicht vorteilhaften Substraten ausgerichtet werden. Dazu ist die BiogasgewinnungFörderung von Strom aus Energiepflanzen maßvoll zu gestalten, damit die Pacht-so auszugestalten, dass Kulturen mit positiveren Auswirkungen auf Naturhaushalt, Landschaftsbild und Kaufpreise für landwirtschaftliche Flächenbiologische Vielfalt im Verhältnis zu intensiven Anbaukulturen konkurrenzfähiger werden. Vorhandene Reststoffpotenziale sind unter Beachtung von Entnahmegrenzen verstärkt in geeigneter Weise zu nutzen. Der Neubau von Biogasanlagen ohne verpflichtende Kraft-Wärme-Kopplung ist nicht explodieren.akzeptabel.

Begründung