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Änderungsantrag B5-Ä884-1

Veranstaltung: LDK Sachsen Januar 2014
Ursprungsantrag: Unterwegs in Sachsen: Stadtentwicklung, Infrastruktur und Mobilität in Stadt und Land
AntragsstellerInnen: Martin Schmidt (KV Chemnitz), Petra Zais (KV Chemnitz), Matthias Böhm (KV Görlitz), Brigitte Heymanns (KV Chemnitz)
Status: Eingereicht
Eingereicht: 14.01.2014, 15:42 Uhr

Änderungsantragstext

Im Absatz von Zeile 869 bis 896
Sachsentakt 21
Als Teil eines deutschlandweit notwendigen integralen Taktfahrplans wollen wir einen landesweiten integralen Taktfahrplan „Sachsentakt 21“ realisieren und mit den Nachbarländern verzahnen. Kern eines solchen Sachsentakts sind mindestens im Stundentakt verkehrende Züge, Fahrplanverdichtungen auf nachfragestarken Strecken, verbesserte Direktverbindungen sowie garantierte Anschlüsse mit kurzen Aufenthaltszeiten in den Umsteigeknoten. Dabei wollen wir eine kundenfreundliche ÖPNV-Anbindung sowohl in den städtischen Verdichtungsgebieten als auch im ländlichen Raum Sachsens sicherstellen. Mit dieser Qualitätssteigerung wollen wir die Zahl der Fahrgäste von Bus und Bahn in den nächsten zehn Jahren verdoppeln.
In einem ersten Schritt wollen wir einen einheitlichen sachsenweiten Tarif einführen, der nicht nur in Nahverkehrszügen, sondern von Tür zur Tür, also auch in Straßenbahnen, Bussen und auf Fähren gilt. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wollen die stündliche Erreichbarkeit aller Orte Sachsen zwischen 4:30 Uhr und 24:00 Uhr werktags garantieren. Die Planung der Infrastruktur muss vom Kopf auf die Füße gestellt werden: Heute werden viel zu oft isolierte Einzelprestigeobjekte gebaut und erst danach der Fahrplan gemacht. Wir treten für eine vorausschauende Infrastrukturpolitik ein, die zuerst eine sachsenweite Fahrplanoptimierung konzipiert. Danach soll passgenau die Infrastruktur entwickelt werden. Schwerpunkt eines solchen netzorientierten Ausbaus sind dabei für uns z.Bsp. die Wiederanbindung Südwestsachsens an den Fernverkehr, die Elektrifizierung der Strecke Dresden-Görlitz, die durchgehende Elektrifizierung der Sachsen-Franken-Magistrale sowie der Ausbau der Strecke Görlitz-Cottbus.
Zur Durchsetzung der Fahrgastinteressen und für guten Service im Bahnangebot wollen wir eine sachsenweite unabhängige Beschwerdestelle für den Bahnverkehr einrichten.

Begründung