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Änderungsantrag B5-Ä900-1

Veranstaltung: LDK Sachsen Januar 2014
Ursprungsantrag: Unterwegs in Sachsen: Stadtentwicklung, Infrastruktur und Mobilität in Stadt und Land
AntragsstellerIn: LAG Verkehr
Status: Eingereicht
Eingereicht: 15.01.2014, 14:54 Uhr

Änderungsantragstext

Im Absatz von Zeile 897 bis 906
Neue Wege für den öffentlichen Personennahverkehr im ländlichen Raum
Wir unterstützen angesichtsDer Sachsentakt 21 soll nicht nur bei Schienenstrecken Anwendung finden: Für viele Relationen – sowohl zwischen Zentren ohne Gleisanschluss als auch zur lokalen Feinerschließung – muss auf den Bus zurückgegriffen werden. Um sich in das Fahrplangefüge des Bahnverkehrs einzupassen, muss auch der demografischen EntwicklungBusverkehr bestimmte Anforderungen erfüllen: Taktbusse zwischen Bahnhöfen und Orten ohne Bahnanschluss schaffen stündliche attraktive Angebote. Bei schwacher Nachfrage unterstützen wir neue Lösungen, um das ÖPNV-Angebot zu vertretbaren Kosten leistungsfähig und ökologisch gestalten zu können. In sich entleerenden Regionen stärken wir sinnvolle Alternativen zum klassischen Linienverkehr mit großen Fahrzeugen und starrer Linienbindung. Dies können z. B. stündliche Taktbusse zwischen Bahnhöfen und Orten ohne Bahnanbindung,z.B. Anrufbusse mit durch die Fahrgäste bestimmter Abfahrtszeit und Strecke, Kombibusse mit Personen- und Güterbeförderung oder auch Bürgerbusmodelle und Anrufsammeltaxis und Bürgerbusmodelle sein. So bleiben wir auch bis in den hintersten Winkel Sachsens mindestens stündlich mobil.

Begründung

Aus dem Programmforum vom 16.11.2013 wurde uns ausdrücklich mit auf den Weg gegeben, den Stundentakt auch für den übrigen ÖPNV in alle Ortschaften von SN festzuschreiben. Ferner sind Taktbusse keine Alternativverkehre: Sie verkörpern ja gerade den klassischen Linienverkehr, müssen als Grundgerüst aber selbstverständlich auch auf den ländl. Raum übertragen werden.