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Änderungsantrag C4-Ä1430-1

Veranstaltung: LDK Sachsen Januar 2014
Ursprungsantrag: Landwirtschaft im Einklang mit der Natur
AntragsstellerIn: LAG Ökologie
Status: Eingereicht
Eingereicht: 16.01.2014, 11:56 Uhr

Änderungsantragstext

Im Absatz von Zeile 1429 bis 1450
Raus aus der Gentechnik!
Der
Keine Agrogentechnik in Sachsen Der Anbau genmanipuliertergentechnisch veränderter Kulturpflanzen ist mit unkalkulierbaren Risiken verbunden. Deshalb lehnen die meisten Menschen in Sachsen deren Anbau ab. Agro-Gentechnik befördert weltweit Monokulturenverbunden und gefährdet Umwelt, Arbeitsplätze und die gentechnikfreie Produktion. Sie bedroht die Wahlfreiheit der VerbraucherInnen, sich für gentechnikfreie und ökologische Lebensmittel entscheiden zu können. Haupteinfallstor für die Agro-Gentechnik sind gentechnisch veränderte Futtermittel. Agro-Gentechnik macht LandwirtInnen noch abhängigerLandwirte von wenigen weltweit agierenden Konzernen.
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN fordern eine agrogentechnikfreie Land-
Chemie- und Lebensmittelwirtschaft in Sachsen.Saatgutkonzernen abhängig. Wir wollen, dass der Anbau genmanipulierter Pflanzen in Sachsen ihr Anbau dauerhaft ausgeschlossen bleibt und lehnen daher auch jegliche Züchtung genmanipuliertereine Züchtungsförderung von gentechnisch veränderten Pflanzen und Tieren ab. Wir setzen uns darüber hinaus fürunterstützen alle Initiativen zu gentechnikfreien Regionen. Ein Problem stellen die importierten Futtermittel aus gentechnisch veränderten Pflanzen dar, besonders Soja. Deshalb wollen wir eine transparente Kennzeichnung gentechnischer VeränderungenKennzeichnungspflicht bei in den Handel kommenden Produkten ein,Handelswaren, auch für tierische Produkte, bei Fleisch, Milch und Käse von Tieren, die mitderen Erzeugung gentechnisch veränderten Erzeugnissen gefüttertveränderte Futtermittel eingesetzt wurden. DenWir wollen den Anbau einheimischer Eiweißfutterpflanzen,Eiweißfutterpflanzen wie der Ackerbohne und Futtererbse wollen wir wiederbeleben. Wir unterstützen Initiativenwiederbeleben, die Züchtung einer für gentechnikfreie Regionen und Kommunen.den Anbau in Sachsen geeigneten, gentechnikfreien Sojabohne soll wieder aufgenommen werden. Mit dem Netzwerk gentechnikfreier Regionen beitreten.Anbau dieser heimischen Pflanzen können nicht nur Importe zurück gedrängt werden. Sie tragen als Leguminosen durch ihre Symbiose mit Knöllchenbakterien zur Stickstoffanreicherung im Boden bei und bereichern die Fruchtfolgen.

Begründung