Antragsgrün - die Online-Antragsverwaltung für Parteitage, Verbandstagungen und Mitgliederversammlungen

Änderungsantrag D1-Ä1891-1

Veranstaltung: LDK Sachsen Januar 2014
Ursprungsantrag: Teilhabe für alle: Sozialpolitik in Vielfalt
AntragsstellerIn: Jürgen Kasek (KV Leipzig)
Status: Eingereicht
Eingereicht: 08.01.2014, 18:01 Uhr

Änderungsantragstext

Im Absatz von Zeile 1890 bis 1907
SuchtkrankenhilfeDrogen und Prävention stärken
Im Bereich-Suchthilfe

Alkohol, Zigaretten, illegale Drogen wie Crystal, Heroin, Cannabinoide oder Glücksspiel - Sucht hat viele Gesichter. Im Mittelpunkt grüner Drogenpolitik steht der ambulanten Suchtkrankenhilfe wird ständig gekürzt. Ein Fachkraftschlüssel,Gedanke der Fachempfehlungen entspricht, ist immer noch nicht erreicht. Diese Einsparungen beiEigenverantwortlichkeit des Handelns und der Suchtprävention ziehen erhebliche FolgekostenAufklärung.
BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN wollen den Vielfältigen Suchtformen durch Aufklärung begegnen. Daher setzen wir uns
für das Gesundheitssystem nach sich. Nicht zuletzt die ansteigenden Zahleneine bedarfsgerechte Ausstattung von Delikten im Zusammenhang mit Betäubungsmittelmissbrauch unterstreichenBeratungsangeboten ein. Dazu zählen auch mobile Angbebote, die dringende Notwendigkeit eines Landessuchthilfeplanes. Seit 2009 steigt die ZahlAufklärung dort betreiben, wo Suchtgefahren entstehen, sowie Angebote der Crystal-KonsumentInnen als Hilfesuchende in den Suchtberatungsstellen in Sachsen drastisch an. Betroffen sind über die Hälfte aller Suchtberatungsstellen in Sachsen. Das sächsische Suchthilfesystemakzeptierenden Sozialarbeit. Voraussetzung dafür ist damit überlastet. Zudem werden die bestehenden Hilfsangebote den Bedürfnissen der Crystal-KonsumentInnen nicht gerecht, da diese schwerer inein Landessuchthilfeplan, der Suchtberatung zu erreichen sind als andere Abhängigkeitskranke. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sachseneine Suchtberatungsstruktur aufbaut und kontinuierlich steuert und eine ausreichende Finanzierung dieser Angebote. Wir wollen innovative Modellprojekte zur Suchthilfe wie die Suchtprävention stärkenkontrollierte Abgabe von Heroin an Schwerstabhänige und eine Suchtberatungsstruktur in Sachsen aufbauen, die mithilfe eines Landessuchthilfeplans kontinuierlich gesteuert wird.kontrollierte Abgabe von Cannabinoiden prüfen und unterstützen.

Begründung

Der jetzt unterbreitete Vorschlag vollzieht den Text, wie er auch in den Kommunalwahlprogrammen von Leipzig und Dresden zu finden ist nach und legt den Schwerpunkt auf Aufklärung und Eigenverantwortlichkeit. Insgesamt ist er kürzer und prägnanter. Das abstellen auf Crystal als Hauptproblem ist zwar nachvollziehbar wird aber der dynamischen Angebotsstruktur nicht gerecht, da der Drogenmarkt in ständiger Bewegung ist. Gerade in Leipzig etwa sind auch Ampethamine, neben dem angesprochen Methamphetamin und der Arzneimittelmissbrauch durch etwa Flunitrazepan als Problemstelle zu nennen. Zu den genannten Betäubungsmitteln kommen zudem in regelmäßigen Abständen neue hinzu, so dass keine starke Fokussierung vorgenommen werden sollte und das Problem eher abstrakt beschrieben werden sollte. Zweifellos müssen dabei auch Modellprojekte wie sie in Karlsruhe, Hamburg, Berlin und Bremen laufen auch für Sachsen in Erwägung gezogen werden.