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Änderungsantrag D1-Ä1638-1

Veranstaltung: LDK Sachsen Januar 2014
Ursprungsantrag: Teilhabe für alle: Sozialpolitik in Vielfalt
AntragsstellerInnen: Ulrike Bürgel (KV Dresden), Victor Vincze (KV Dresden)
Status: Eingereicht
Eingereicht: 14.01.2014, 17:00 Uhr

Änderungsantragstext

Im Absatz von Zeile 1630 bis 1649
Inklusives Gemeinwesen voranbringen
Wir wollen als wesentliches Element der sozialräumlichen Planung lokale Gemeinwesenzentren einrichten. Dafür können die bereits vorhandenen Strukturen von gut erreichbaren Stadtteilzentren, Gesundheitszentren, Familienzentren, Kitas, Mehrgenerationenhäusern oder Einrichtungen der Behinderten – und Jugendhilfe erhalten und weiterentwickelt werden. So kann gerade für den ländlichen Raum ein leichter, barrierefreier Zugang zu Hilfsangeboten sowie die Einbindung in lokale Netzwerke ermöglicht werden. Wir wissen, dass dafür ein umfassender Ausbau von barrierefreien Zugängen nötig ist und hier noch viel investiert werden muss.
Ein inklusives Gemeinwesen bedarf eines gleichberechtigten Lebens im Quartier, eigenverantwortlichen Handelns und gesellschaftlicher Solidarität und bietet im Gegenzug Angebote für Grundbedürfnisse wie gute Ausbildungsmöglichkeiten, Zugang zu existenzsichernder Arbeit, öffentliche Daseinsvorsorge und ausreichende materielle Ressourcen sowie soziale und räumliche Mobilität. Der Freistaat Sachsen steht in der Pflicht, den Fachaustausch und die Entwicklung von Qualitätsstandards für die Arbeit der Gemeinwesenzentren fachlich zu begleiten und zu gestalten. Dazu muss eine hauptamtliche Koordination eingerichtet werden. Diese Förderung ist Gemeinschaftsaufgabe von Kommunen und Land.

Begründung

Wir sollten im Blick behalten, dass viele Räume nicht oder nur schlecht erreichbar sind für viele Menschen. Mit Blick auf den demografischen Wandel auch und gerade in ländlichen Räumen sollte daher hier ein besonderes Augenmerk hingelegt werden, wenn wir Orte für alle Menschen schaffen wollen.