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Änderungsantrag D4-Ä2630-1

Veranstaltung: LDK Sachsen Januar 2014
Ursprungsantrag: GRÜNE Frauenpolitik: gleiche Anerkennung, gleiche Sicherheit, gleiche Chancen
AntragsstellerIn: LAG Geschlechterpolitik
Status: Eingereicht
Eingereicht: 15.01.2014, 14:03 Uhr

Änderungsantragstext

Im Absatz von Zeile 2622 bis 2644
Die geschlechtergerechte Demokratie in Sachsen verwirklichen
Die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in allen Lebensbereichen ist BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ein Grundanliegen. Konkret bedeutet dies zumeist, der Benachteiligung von Frauen entgegenzuwirken. Ein erster Schritt dazu ist die Rücknahme der Kürzungen, die die schwarz-gelbe Regierung bei Netzwerken und Beratungsangeboten für Frauen und Mädchen vorgenommen hat. Die sächsischen GRÜNEN wollen vor allem die kommunale Infrastruktur für Frauen- und Mädchenarbeit erhaltenstärken und ausbauen.die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten vor Ort unterstützen.
Wir wollen eine geschlechtergerechte Besetzung der öffentlich-rechtlichen Landesgremien und der Aufsichts- und Beiräte bei den im Landesbesitz befindlichen Unternehmen erreichen. Deshalb wollen wir eine Frauenquote von 40 Prozent verbindlich machen. Das langfristige Ziel sind 50 Prozent Frauen in Leitungsfunktionen. Im öffentlichen Dienst muss die Verbesserung der beruflichen Chancen von Frauen aktiv gefördert werden. Die Bedürfnisse von Frauen sind bei der Nachwuchsförderung, bei der Planung von Weiterbildungsmaßnahmen und bei der Gestaltung der Arbeitsbedingungen besonders zu berücksichtigen.
Wir setzen uns für eine umfassende Verbreitung einer geschlechtergerechten Sprache ein und wollen entsprechende verbindliche Standards für den Verwaltungsschriftverkehr und alle Publikationen und Mitteilungen des Freistaates festlegen.

Begründung