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Änderungsantrag F1-Ä3250-1

Veranstaltung: LDK Sachsen Januar 2014
Ursprungsantrag: Zukunftschancen ermöglichen mit guten Kitas und Schulen
AntragsstellerInnen: LAG Bildung, LAG Hochschule und Wissenschaft
Status: Eingereicht
Eingereicht: 15.01.2014, 15:14 Uhr

Änderungsantragstext

Im Absatz von Zeile 3234 bis 3252
Aus- und Weiterbildung von ErzieherInnen verbessern
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sachsen fordern einen zügigen Ausbau aus- und weiterbildender elementarpädagogischer Studiengänge an den sächsischen Hochschulen als der zweiten Säule der ErzieherInnenausbildung neben den Fachschulen. Wir setzen uns dafür ein, dass in Sachsen auch das dritte Jahr zur ErzieherInnenausbildung finanziert wird. Um ein international vergleichbares Niveau zu erreichen, sollen bis 2020 mindestens jede zweite neu ausgebildete pädagogische Fachkraft und alle Fachkräfte in Kita-Leitung, Fortbildung und Fachberatung einen Hochschulabschluss besitzen. Ausgebildete Pädagoginnen und Pädagogen brauchen einen leichteren Zugang zum ErzieherInnenberuf. Erzieherinnen und Erzieher können noch viel besser mit einem umfangreichen Beratungs- und Weiterbildungsangebot unterstützt werden. Die Anzahl der frühpädagogischen Professuren und der zugehörigen wissenschaftlichen Mitarbeiterstellen an sächsischen Hochschulen sollen bedarfsgerecht erhöht werden. Um den Beruf als ErzieherIn attraktiver zu machen, bedarf es neben einer besserenWir wollen, dass ErzieherInnen bei Qualifikation auch einer gerechten Entlohnung.und Verdienst den gleichen Status wie Lehrkräfte erreichen. Wir werden uns für eine gemeinsame Lösung von Bund und Ländern einsetzen, damit der Verdienst von frühpädagogischen Fachkräften perspektivisch das Niveau anderer pädagogischer Berufe erreicht.

Begründung

Eine höhere Qualifikation zieht perspektivisch auch eine höhere Vergütung nach sich. Die Änderung stellt sich dieser nicht allein auf Landesebene zu lösenden Aufgabe.