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Änderungsantrag F1-Ä3412-1

Veranstaltung: LDK Sachsen Januar 2014
Ursprungsantrag: Zukunftschancen ermöglichen mit guten Kitas und Schulen
AntragsstellerInnen: LAG Bildung, LAG Hochschule und Wissenschaft
Status: Eingereicht
Eingereicht: 15.01.2014, 15:42 Uhr

Änderungsantragstext

Im Absatz von Zeile 3402 bis 3410
Schule in gesellschaftlicher Verantwortung
Wir wollen, dass an Schulen demokratisches und zivilgesellschaftliches Engagement, soziale Verantwortung und religiöse Toleranz gelernt und gelebt werden. Wir wollen Schulen stärker als bisher für zivilgesellschaftliche Initiativen öffnen sowie Informationen über und Trainings gegen Rechtsextremismus offensiv unterstützen und fördern. Über Informationsveranstaltungen der Bundeswehr muss an der Schule rechtzeitig informiert werden, und Schülerinnen und Schüler müssen auf eigenen Wunsch freigestellt werden können. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN treten für ein gemeinsames Pflichtfach Ethik für alle Schülerinnen und Schüler ab dem 5. Schuljahr ein. Ziel dieses Unterrichtsfaches soll es sein, die Bereitschaft und Fähigkeit der Schülerinnen und Schüler unabhängig von ihrer kulturellen, ethnischen, religiösen und weltanschaulichen Herkunft zu fördern, sich gemeinsam mit grundlegenden kulturellen und ethischen Problemen des individuellen und des gesellschaftlichen Lebens sowie mit unterschiedlichen Wert- und Sinnangeboten konstruktiv auseinanderzusetzen. Dadurch sollen die Schülerinnen und Schüler Grundlagen für ein selbstbestimmtes und verantwortungsbewusstes Leben gewinnen und soziale Kompetenz, interkulturelle Dialogfähigkeit und ethische Urteilsfähigkeit erwerben. Der Religionsunterricht muss weiter an den Schulen möglich sein.

Begründung

Die Änderung ergänzt die bisherige und nicht geänderte Programmlage von 2009.