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Änderungsantrag F1-Ä3545-1

Veranstaltung: LDK Sachsen Januar 2014
Ursprungsantrag: Zukunftschancen ermöglichen mit guten Kitas und Schulen
AntragsstellerInnen: LAG Bildung, LAG Hochschule und Wissenschaft
Status: Eingereicht
Eingereicht: 15.01.2014, 15:59 Uhr

Änderungsantragstext

Im Absatz von Zeile 3516 bis 3556
Gute Bildung für das ganze Leben: Berufliche Bildung und Weiterbildung
Angesichts des längst wirkenden Fachkräftemangels ist es nicht hinnehmbar, dass die Zahl der Ausbildungsabbrüche weiterhin hoch ist. Wir wollen die duale Ausbildung stärken und die Berufsorientierung verbessern. Wir wollen durch die Einführung von praxisorientierten Produktionsschulen und eine Modularisierung der Ausbildung erreichen, dass auch "Schulmüde" und Jugendliche ohne Schulabschluss durch Ausbildung einen Einstieg in den Beruf finden. Wo es notwendig ist, sollen BerufsschülerInnen durch BeratungslehrerInnen als LotsInnen und MentorInnen bei der Lehrstellensuche, während der Ausbildung und bei der Arbeitsplatzsuche begleitet werden. Wir wollen, dass sich auch die beruflichen Schulen schrittweise zu inklusiven Schulen entwickeln. Dafür wollen wir insbesondere die Ausbildungsbetriebe stärker für Menschen mit Handicaps sensibilisieren und bei ihrer Ausbildung unterstützen. Die Schulnetzplanung im Bereich berufsbildender Schulen und beruflicher Gymnasien findet heute weitgehend in den Grenzen der Landkreise und kreisfreien Städte statt. Wir wollen, dass sich die Schulträger einer Region unter der fachlichen Moderation durch das Kultusministerium kreisübergreifend unter Beteiligung der Ausbildungsfirmen auf regionale Schulnetzplanungen verständigen, um auf demographische Entwicklungen zu reagieren und Angebote sinnvoll aufeinander abzustimmen.
Lebenslanges Lernen bedeutet auch die Chance, schulische Abschlüsse nachzuholen. Wir wollen wieder mehr Anstrengungen auf den Erhalt des zweiten Bildungsweges legen, denn die gegenwärtige Ausdünnung der Abendgymnasien und -mittelschulen-oberschulen baut Möglichkeiten für Erwachsene ab. Wir wollen dagegen mehr Möglichkeiten schaffen, das Abitur oder die Mittlere Reife oder den Hauptschulabschluss nachzuholen. Vorrangig können dafür vorhandene Schulgebäude genutzt werden. Dort, wo das nicht möglich ist, soll geprüft werden, ob die ortsansässige Volkshochschule oder eine andere geeignete Bildungsstätte mit dieser Aufgabe betraut werden kann.
Zudem wollen wir insbesondere in entwicklungsbedürftigen Regionen und Stadtquartieren die Zugänge zur Erwachsenenbildung erleichtern. Angesichts der aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen sollen verstärkt Projekte der Interkulturellen Bildung, der Umweltbildung der Familienbildung und der Seniorenbildung gefördert werden.
BÜNDNIS
werden.BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sachsen wollen in einem Bildungsfreistellungsgesetz den Anspruch auf bezahlte Freistellung für Weiterbildung gesetzlich verankern. Die Zuschüsse für die Volkshochschulen wollen wir schrittweise auf den bundesdeutschen Durchschnitt
Durchschnitt
anheben.

In entwicklungsbedürftigen Regionen und Stadtquartieren wollen wir die Zugänge zur Erwachsenenbildung erleichtern. Angesichts der aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen sollen verstärkt Projekte der Interkulturellen Bildung, der Umweltbildung der Familienbildung und der Seniorenbildung gefördert werden.

Begründung

Redaktionelle Änderungen